Lamborghini und Bugatti: Verkauft Volkswagen im November?

Ende diesen Jahres wird der VW-Konzern sein Marken-Portfolio einer langen, harten Prüfung unterziehen, und laut einem Reuters-Bericht könnte sich Volkswagen entscheiden, Lamborghini, Bugatti und Ducati zum Verkauf anzubieten.

Der Autohersteller überprüft seine Marken und Produkte im Zuge der Umstellung des Unternehmens. Die Produktion von Elektrofahrzeugen und gleichzeitige Verdoppelung des Unternehmenswerts haben Priorität. Während ein Verkauf von drei Marken drastisch wäre, teilten Führungskräfte, die nicht namentlich genannt werden wollten Reuters mit, dass der Autohersteller mehrere Optionen erwägt.

Zu diesen Optionen gehören «Technologiepartnerschaften» oder eine Form der «Umstrukturierung» sowie der Verkauf von Marken. Die erneute Prüfung findet statt, da Volkswagen seine Ressourcen nicht nur für die Massenproduktion von Elektrofahrzeugen, sondern auch für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge, vernetzter Autos und anderer Zukunftstechnologien nutzen will.

Lohnt die Entwicklung von E-Antrieben?

Es ist ein kostspieliges Unterfangen, weshalb sich einige Personen innerhalb von VW fragen, ob es lohnt, Elektroantriebe für Marken zu entwickeln, die sich mit Verbrennungsmotoren einen klangvollen Namen aufgebaut haben.

«Marken müssen sich an neuen Anforderungen messen lassen», sagt VW-Konzernvorstandsvorsitzender Herbert Diess gegenüber Reuters, wozu Elektrifizierung, Konnektivität und Digitalisierung gehören. Spekulationen über die Pläne des VW-Konzerns für seine Premiummarken sind nicht neu. Im vergangenen Jahr kursierten Gerüchte, dass VW bis 2030 Lamborghini und Bentley verkaufen würde.

In diesem Monat tauchten Berichte auf, dass VW zugestimmt habe, Bugatti an den kroatischen Elektroautohersteller Rimac zu verkaufen. Allerdings würde der VW-Konzern nicht gänzlich den Einfluss über Bugatti verlieren. Porsche hält einen Anteil von 15,5 Prozent an Rimac.

Quelle: Reuters.com

Alieno Arcanum: Der bulgarische Supersportler nimmt Gestalt an

Der Alieno Arcanum ist ein rein elektrisch angetriebener Supersportler, der bereits im Sommer 2018 vorgestellt wurde. Der an den Lamborghini Aventador erinnernde Wagen soll über 5.000 PS Leistung bieten. Noch ist das Modell offenbar nicht fertig, doch der bulgarische Hersteller Alieno hat inzwischen Vorstellungen zum Innenraum entwickelt und stellt nun das Cockpit vor.

In seiner Spitzenversion RP5 soll der Arcanum eine Leistung von 5.221 PS (3.840 kW) und 8.880 Nm Drehmoment haben. Das soll zu einer Höchstgeschwindigkeit von rund 488 km/h und einem Leistungsgewicht von bis zu 2,64 PS/kg führen. Bei solchen Zahlen von einem völlig unbekannten Hersteller sind Sie erstmal skeptisch? Nun, das 2015 gegründete Start-up-Unternehmen Alieno hat zumindest bis heute überlebt, und die Pläne für das Auto bestehen offenbar weiter.

Alieno Arcanum: Die Scherentüren

Der Alieno Arcanum verfügt über zwei Scherentüren aus Carbon und Kevlar. Auch Insassen mit über zwei Meter Körpergröße sollen darüber leicht einsteigen können. Der Innenraum sieht mit seinen vielen Sechsecken ebenso eckig und kantig aus wie das Exterieur. Auffällig sind auch die vielen Displays:

Alieno Arcanum: Interieur

«Wir möchten, dass sich unsere Kunden fühlen, als befänden sie sich im Cockpit eines Raumschiffs», erklärt Alieno-Chefdesigner Encho Enchev. Zu seinen Inspirationsquellen gehören nach eigenem Bekunden «Science-Fiction-Filme wie Avatar und Prometheus.»

Auf den Displays werden auch die Bilder der Kameras angezeigt, die die Außenspiegel ersetzen. Das gleiche gilt für die Bilder der anderen Kameras (der Arcanum hat 17 davon). Auf welchem Display die Bilder erscheinen, das können die Insassen entscheiden. Denn die Benutzeroberfläche ermöglicht es, Anwendungen, Bilder und Informationen von einem Display in ein anderes zu verschieben.

Auch das Multifunktions-Lenkrad enthält einen eingebauten Touchscreen. Wenn sich der Fahrer durch die vielen Displays verwirrt fühlt, kann er alle großen Monitore abschalten und die Grundfunktionen über das Multifunktionslenkrad mit dem eingebauten Touchscreen steuern.

Die Sportsitze sind mit Sechs-Punkt-Renngurten ausgestattet. Für die Sicherheit sorgen außerdem insgesamt acht Airbags (je vier für Fahrer und Beifahrer) und diverse Assistenzsysteme. Außerdem gibt es einen Sprachassistenten mit Künstlicher Intelligenz. Abgesehen vom futuristischen Standard-Innenraum (DIA, Default Interior of Arcanum) soll der Arcanum auch mit moderateren und klassischen Cockpits erhältlich sein.

Alieno Arcanum

Vier Motorisierungen und bis zu 24 Elektromotoren

Damit steigt die Zahl der Varianten weiter. Im Jahr 2018, bei der ersten Präsentation des Arcanum, wurden vier Motorisierungen angekündigt. Das Basismodell hat 2.610 PS (1.946 kW), die anderen 3.482 PS (2.596 kW), 4.351 PS (3.244 kW) und eben die bereits genannten 5.221 PS (3.840 kW). Jede Version soll es wiederum in drei Modifikationen geben: STR (Straße), TRC (Rennstrecke) und RCE (Rennen). Je nach Ausführung soll das Auto bis zu sechs (!) Elektromotoren pro Rad aufweisen. Das Topmodell würde demnach 24 Elektromotoren besitzen.

Als Stromspeicher werden eine Batterie mit Graphen-LiPo-Zellen sowie Superkondensatoren mit 60 bis 180 kWh Speicherkapazität verwendet. Die Topversion soll mit einer Ladung 1.020 Kilometer schaffen. Alieno sagte 2018, dass der Arcanum nur auf Bestellung produziert wird. Die Auftragsbücher wurden bereits im Sommer 2018 geöffnet, die Preise sollten bei 750.000 Euro für das Basismodell beginnen, das Flaggschiff RP5 sollte bei 1,5 Millionen Euro beginnen. Damals wurde eine Lieferzeit von 18 bis 30 Monaten versprochen, abhängig von den gewählten Optionen.

Alieno Arcanum

Derzeit entstehen die Produktionshallen

Zum gegenwärtigen Stand bei Alieno sagt Firmengründer und -chef Ahmed Merchev, man treffe wegen der bulgarischen Heimat der neuen Marke «auf viel Skepsis, aber auch auf viele Gleichgesinnte».

Man habe aber «in den letzten zwei Jahren, wenn auch mit einigen Verzögerungen aufgrund der immer noch unzureichenden ausländischen Investitionen in Alieno, erhebliche Fortschritte beim Bau und der Erweiterung unseres Produktionswerks in Tuhovishta, Bulgarien, gemacht.» So seien die erforderlichen Produktionsmaschinen schon vor Ort. Derzeit werden die Produktionshallen gebaut. Vorbestellungen für den Arcanum werden entgegengenommen, so Merchev. Gerne kann man sich auch als Investor am Unternehmen beteiligen.

Mitsubishi L200 mit Küchenausbau: Der Pick-up wird zum Gourmettempel

Der Mitsubishi L200 gehört schon seit 1978 zu den beliebtesten Pick-ups. Die aktuelle, sechste Generation startete bei uns vor einem Jahr mit einem neuen 2,2-Liter-Diesel und dem Allradsystem Super Select 4WD-II. Mit einem Campingumbau zeigt Mitsubishi nun, wie flexibel der Pick-up nutzbar ist.

Für 1.950 Euro baut Mitsubishi ein Schiebeplateau auf die Ladefläche des L200. Darauf passt ein Küchenmodul für 3.600 Euro, das mit Primus-Gaskocher, Faltwaschbecken, Besteckkasten, 12-Volt-Anschluss und Wasserversorgung inklusive 12-Liter-Kanister mit Tauchpumpe ausgestattet ist — damit sind die Grundvoraussetzungen für ein Dinner im Outback vorhanden.

Für einen Tisch und Klappstühle bietet die Pritsche ebenfalls genügend Platz. Das ganze System verbirgt sich unter einem abschließbaren Rollcover (1.950 Euro UVP) mit Überrollbügel (953 Euro). Die typische Pick-up-Silhouette bleibt somit für die Fahrt erhalten.

Das ebenfalls im Mitsubishi-Zubehörprogramm erhältliche Dachzelt (3.411 Euro) wurde speziell für den Pick-up konzipiert und soll sich mit wenigen Handgriffen aufbauen. Dabei reicht eine einzige Person, die die mitgelieferte 12-Volt-E-Pumpe zu Hilfe nimmt. Danach kann man es sich auf der 220 mal 140 Zentimeter großen Liegefläche auf dem Fahrzeugdach bequem machen. Dem Blick in den Sternenhimmel durch eins der zahlreichen Moskitofenster steht nichts im Wege. Der Wohnbereich erstreckt sich bei dieser Lösung über die gesamte Ladefläche.

Wer mehr vorhat, kann sich den L200 als Expeditionsfahrzeug umbauen lassen. Es kommt mit Dachzelt, eigener Wasserversorgung, einer Außendusche und einem Gelände-Fahrwerk daher. Eine 230-Volt-Kühlbox sorgt für kühle Getränke, und die verfügbaren Solarpanels sorgen für eine Stromversorgung auch in den entlegensten Gebieten.

Ebenfalls im L200-Zubehörprogramm sind eine Kotflügelverbreiterung (+30 Millimeter je Fahrzeugseite, 965 Euro) und 20-Zoll-Alu-Kompletträder (2.726 Euro) erhältlich. Die Zubehörangebote können auch in Komplettpaketen erworben werden und sind bei den Mitsubishi-Händlern verfügbar.

Manhart MH4 GTR: Getunter BMW M4 DTM Champion Edition

In der DTM-Saison 2014 setzte BMW erstmals den M4 DTM ein. Zur Feier seiner Erfolge legten die Münchner streng limitierte Sondermodelle des M4 auf, die DTM Champion Edition. Ein Exemplar des nur 200 Mal gefertigten 2016er-Modells hat Manhart Performance nun getunt.

Anders als sonst bei Manhart gibt die Modellbezeichnung MH4 GTR noch keinen Aufschluss über die Leistung. Doch der MH4 GTR hat weitaus mehr Power, als die dank Wassereinspritzung ermöglichten 500 PS und 600 Newtonmeter des limitierten Basisfahrzeugs.

Der Biturbo-Sechszylinder bekam neben einem ECU-Remapping einen Ladeluftkühler von CSF, eine Carbon-Ansaugung von Arma, Laderohre aus Aluminium und eine Klappen-Abgasanlage aus Edelstahl. Letztere schließt sich über Downpipes an den Motor an, die mangels Katalysatoren keine TÜV-Zulassung besitzen und nur für den Export gedacht sind. Insgesamt ergeben sich so 708 PS und 980 Nm.

Um dem gewachsen zu sein, erhielt das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ebenfalls ein Upgrade. Das Fahrwerk und die Carbon-Keramik-Bremsanlage blieben beim hier gezeigten Fahrzeug unangetastet – auf Wunsch bietet Manhart aber ebenfalls Optimierungen an.

Schon im Serienzustand hat die M4 DTM Champion Edition markante Schmiederädern, eine extrovertierte Spoiler und eine Farbgebung im Stil der DTM-Rennwagen mit Zierstreifen in den M-Farben auf weißem Grund.

Manhart spendiert zusätzlich einen Carbon-Frontspoiler samt Zusatzlippe, einen neuen Heckflügel sowie einen Carbon-Diffusor. Hinzu kommen auch eine zusätzliche Spoilerlippe auf der Kofferraumklappe und Carbon-Spiegelkappen. In den Radkästen sitzen nun Manhart-Felgen in 9×20 Zoll und 10,5×20 Zoll, die mit 255/35er und 295/30er Pneus bezogen sind. Innen baut Manhart ein Alcantara-Lenkrad, Recaro-Schalensitze mit Teilleder-Bezug sowie diverse Carbon-Zierelemente ein.

Vorstellung: Renault Arkana

Renault erweitert das Segment der SUV-Coupés mit dem Arkana. Die Form wird nicht jedem gefallen, einigen vermutlich genau deshalb besonders gut.