Porsche steht möglicherweise neuer Ärger im Abgasbetrug ins Haus. Bei Benzinern sollen Verbrauchsangaben manipuliert worden sein.
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Förderung der Autos mit Plug-in-Hybrid: Die Politik des billigen PHEV
Great Wall Ora Futuristic Concept: Schicke Limousine im Retro-Look
Das Jahr 2020 könnte als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem die Automesse starb. Nach dem Genfer Autosalon im Frühjahr wurden bis auf eine Ausnahme alle wichtigen Veranstaltungen abgesagt. Die Ausnahme ist die Beijing Motor Show 2020.
Chinas Hauptstadt hat das Coronavirus angeblich unter Kontrolle, und so findet die Messe statt, und zwar genau jetzt (26. September bis 5. Oktober). Nicht allzu viele Autohersteller nehmen teil. Das hat den Vorteil, dass chinesische Modelle mehr auffallen, wie zum Beispiel diese blaugrüne Limousine.
Der Wagen stammt von Great Wall Motors und ihrer Submarke Ora, die rein elektrische Autos anbietet. 2018 stellte Ora sein erstes Fahrzeug vor, ein Kompakt-SUV namens iQ, gefolgt vom kastenartigen Stadtauto Adora im Jahr 2019. Die neue Limousine sieht den anderen Ora-Modellen überhaupt nicht ähnlich. Sie wird als futuristische Studie bezeichnet, aber für uns hat sie eher eine Retro-Optik.
Außen erinnert das Auto vage an Autos der 50er- und 60er-Jahre. Auch das Armaturenbrett sieht aus wie aus den späten 50er-Jahren — wenn man mal von dem freistehenden Infotainment-Display in der Cockpitmitte absieht.

Informationen zum Antrieb fehlen. Es könnte wie die anderen Ora-Modelle als Elektroauto auf den Markt kommen, als Plug-in-Hybrid oder sogar als klassischer Verbrenner. Wenn Letzteres passiert, würde das Modell wohl die Marke wechseln. Great Wall will das Auto jedenfalls in Serie gehen lassen. Es handele sich um einen seriennahen Prototyp, so der Hersteller.
Hyundai i20 (2021): Neue Kleinwagen-Generation nun auch als N Line
Hyundai führt mit der neuen Generation des i20 erstmals auch die sportliche Ausstattungslinie N Line ein. Der Kleinwagen kombiniert die neuen Konnektivitäts- und Sicherheitsfunktionen der dritten Generation des i20 mit sportlichem Charakter sowie modifizierten Designelementen außen und innen.
[10:16] Fabian Grass
Der i20 N Line hat zusätzlich eine graue Zierleiste auf dem vorderen Stoßfänger. Der schwarze Grill, dessen Muster an eine karierte Rennflagge erinnern soll, trägt das N-Line-Emblem. Die dreieckigen Nebelscheinwerfer, exklusive 17-Zoll-Aluräder mit zweifarbigem Finish, verchromte Auspuffrohre und ein glatter Heckstoßfänger komplettieren den Auftritt. Vier Außenfarben sind wählbar: Phantom Schwarz, Aurora Grey, Polar White und Brass. Die Variante in Polar White ist optional mit einem Dach in Phantom Black kombinierbar.
Das Interieur bietet sportliche Sitze mit N-Logo und roten Ziernähten sowie ein spezielles Lenkrad. Auch Pedale in Alu-Optik und ein Leder-Schalthebel mit roten Einsätzen und Nähten sowie dem N-Logo sind an Bord.

Als Motorisierungen wird der 1.0 T-GDI Motor mit 100 und 120 PS angeboten. Das Ansprechverhalten des Motors wurde sportlicher ausgelegt und bereitet so noch größeren Fahrspaß. Bei der 100-PS-Version kann man ein 48-Volt-Hybridsystem bestellen, bei der Variante mit 120 PS ist das System serienmäßig. In Verbindung mit der Spritspar-Technologie kommt das neue Sechsgang-Schaltgetriebe iMT zum Einsatz, das den Motor beim Ausrollen automatisch abkoppelt.
Der neue i20 N Line ist serienmäßig mit der neuen Bluelink-Version ausgestattet, mit der Konnektivitätsfunktionen wie Connected Routing oder Last Mile Navigation möglich sind. Der neue i20 N Line ist ab Frühjahr 2021 in Deutschland erhältlich. Die Preise sind noch nicht bekannt.
Nissan Re-Leaf: Bringt den Strom dorthin, wo er dringend gebraucht wird
Der Nissan Leaf als mobiles Kraftwerk nach Naturkatastrophen oder extremen Wetterphänomenen: Nissan hat einen Umbau des Leaf namens Re-Leaf entwickelt, der dank höherer Bodenfreiheit direkt in Katastrophengebieten fahren kann, um dort Elektrizität für die Notversorgung und den Wiederaufbau bereitzustellen.
Über außen angebrachte wasserdichte Steckdosen lassen sich elektrische Geräte direkt mit Strom aus der Lithium-Ionen-Batterie aufladen. So können medizinische Geräte, Kommunikationsmittel, Beleuchtung und anderes auch nach einem Ausfall der öffentlichen Stromversorgung betrieben werden.
Naturkatastrophen sind die häufigste Ursache für Stromausfälle. Meist dauert es in solchen Fällen zwischen 24 und 48 Stunden, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist. In dieser Zeit können Elektrofahrzeuge diese Funktion übernehmen, so die Idee von Nissan. In Japan nutzt Nissan den normalen Leaf bereits seit 2011 als Notstromlieferant und Transportmittel in Krisen.
Grundlage ist die serienmäßig vorhandene Fähigkeit des Nissan Leaf zum bidirektionalen Laden. Sie erlaubt es dem Elektroauto, Strom aus dem Akku abzugeben, und zwar entweder ins Stromnetz (Vehicle to grid, V2G) oder an beliebige 230-Volt-Elektrogeräte (Vehicle to X, V2X). So lässt sich der Re-Leaf wie ein kleines Kraftwerk nutzen. Mit voll geladener 62-kWh-Batterie ist der Leaf in der Lage, einen Haushalt etwa sechs Tage lang mit Strom zu versorgen.
Der Re-Leaf kann im Katastrophenfall mehrere Geräte gleichzeitig mit Elektrizität beliefern. Beispiele für 230-Volt-Verbraucher sind:
- Elektrischer Presslufthammer – 24 Stunden – 36 kW
- Druckluftgebläse – 24 Stunden – 21,6 kW
- 10-Liter-Suppenkessel – 24 Stunden – 9,6 kW
- Intensivmedizinisches Beatmungsgerät – 24 Stunden – 3 kW
- 100-Watt-Flutlicht – 24 Stunden – 2,4 kWh
Um auch auf schlechten Straßen voranzukommen, wurde die Bodenfreiheit des Leaf um 70 auf 225 Millimeter erhöht und das Fahrzeug mit einem zusätzlichen Unterbodenschutz ausgerüstet. Die vorn um 90 mm und hinten um 130 mm verbreiterte Spur, spezielle Radhäuser, Schmutzfänger sowie 17-Zoll-All-Terrain-Reifen tragen ebenfalls dazu bei.
Der Re-Leaf bietet drei Stromanschlüsse: zwei wasserdichte außen und einen im Kofferraum. Um zusätzlichen Raum für Ausrüstungsgegenstände zu schaffen, wurden die hinteren Sitze entfernt und der Boden abgeflacht. Zwischen Vordersitzen und Laderaum wurde eine Trennwand eingezogen. Nach der Ankunft im Katastrophengebiet lässt sich aus dem Kofferraum ein maßgeschneiderter Schreibtisch mit einem 32-Zoll-LED-Bildschirm herausziehen, der als Steuerungs- und Kommunikationszentrale dient.
